Freundschaft mit Deutschland: Anwaltszulassung

Juristen gelangen kaum in den Genuss der beruflichen Freizügigkeit. Jedenfalls zwischen USA und Deutschland nicht ohne Examina und Zulassungsprüfungen.

Dafür sind sie fleißig und manchmal auch findig. Ein Amerikaner, der unbedingt in die dünn besiedelte Juristenlandschaft Deutschlands einsteigen wollte, machte gar einen Staatsvertragsverstoß Deutschlands geltend, um an sein Ziel zu gelangen. Die deutschen Hürden verletzten internationales Recht, darunter den Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und den USA.

Heute entschied der United States Trade Representative, der für Außenhandelsdispute zuständig ist, gegen die Einleitung eines Untersuchungsverfahrens. Er findet gleich drei Grundlagen für die Ablehnung des Antrags, die er kurz und lesenswert im Bundesanzeiger, Federal Register, darstellt.

Wer das Amt mit Botschafts- und Kabinettsrang nicht kennt: Der USTR sitzt in Washington gegenüber vom Weißen Haus an der 17. Straße und wurde hier vorgestellt: Kochinke / Horlick, Die Behörde des Handelsbeauftragten der USA, 28 RIW 458 (Juli 1981).

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