Stark wie Bären, schwach im Kopf

In Washington sind wir stolz darauf, dass nicht soviel wie vor 15 Jahren gemordet wird. Die UBahn ist ein Muster von Sauberkeit und Sicherheit.

Doch augenblicklich macht man sich Sorgen. Bahnen werden anderenorts angegriffen, und die Metro ist nicht gegen Vergleichbares gefeit. Am bedrückendsten wirkt sich eine Mordserie aus, die das bisher sicher geglaubte Georgetown erwischt.

Dort hat man sich gegen eine UBahnhaltestelle gewehrt. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, die Georgetowner wollten es den Schwarzen aus anderen Stadtbezirken nicht zu einfach machen, sie auszurauben. Schwarze aus dem Poliitik- und Wirtschaftsadel, besonders wenn sie in Georgetown wohnen, waren herzlich zu allem willkommen, doch den Pöbel aus dem Rest der Stadt will man nicht.

Nun kommt er doch, vertreten durch seine Kriminellen. Sie legen sich mitten in Georgetown, doch auch an der National Mall, auf die Lauer, warten bis die Kinos schließen und schlagen dann zu. Auch ein Londoner wurde ermordet.

Die Polizei hat eine Erklärung. Vor 15 Jahren kamen viele Aggressivtäter während einer dramatischen Drogenwelle ins Gefängnis. Heute werden diese Täter freigelassen. Rehabilitiert hat sie keiner.

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Published in: on Juli 13, 2006 at 4:41 pm  Schreibe einen Kommentar  

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