Ausverkauf

Das Wall Street Journal beschreibt heute den Ausverkauf des deutschen Grundbesitzes an amerikanische Investoren. Bei Nettorenditen von 7% bietet Deutschland weit mehr als die USA oder Großbritannien mit 4%. Nur Deutsche, die sich als Investoren die Finger verbrannt hätten, trauen sich nicht an den eigenen Markt, sondern verkaufen.In der Gegenrichtung reduzieren deutsche Erwerber ihr Engagement am amerikanischen Markt. Dann müsste in Deutschland viel Kapital brachliegen. Oder landet es beim Lotto oder an Urlaubszielen?Einiges scheint in den Zweitmarkt für amerikanische Lebensversicherungen zu gehen – ein rechtlich anspruchsvolleres Geschäft als Real Estate, doch sicherlich nichts für jedermann.Mittlerweile werden versicherbare Personen sogar von Investoren angeheuert, die dann die Policen nach einiger Zeit übernehmen können: Premium Financing, ein besonderes Zweitmarkt-Geschäft, bei dem die Investoren die Prämien dem Versicherten vorschießen. Damit soll das Volumen des Zweitmarkts steigen.Der Versicherte wird zur Roulette-Kugel. Da macht nicht jeder Zweitmarktinvestor mit – und der Gesetzgeber wird auch Stellung beziehen müssen.

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Published in: on Februar 15, 2006 at 2:55 pm  Schreibe einen Kommentar  

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