Ich muss nach Bermuda

Warum hört sich das muss nur so unglaubwürdig an?Europäer und Amerikaner – selbst zwischen den besten Verbündeten kann es Zweifel geben. Immer ein gutes Zeichen, wenn man dann sich ein wenig entgegenkommen kann, und wenn es nur bis Bermuda ist.Deshalb wird es Arbeit. Vielleicht sogar Schwerarbeit. Denn ein Konsens muss her. Da bleibt keine Zeit für Strandbesuche. Und kalt und nass ist es diese Woche zudem. Dort.Also kein Grund für Schuldgefühle.

Published in: on Februar 27, 2006 at 9:35 pm  Schreibe einen Kommentar  

Ich muss nach Bermuda

Warum hört sich das muss nur so unglaubwürdig an?

Europäer und Amerikaner – selbst zwischen den besten Verbündeten kann es Zweifel geben. Immer ein gutes Zeichen, wenn man dann sich ein wenig entgegenkommen kann, und wenn es nur bis Bermuda ist.

Deshalb wird es Arbeit. Vielleicht sogar Schwerarbeit. Denn ein Konsens muss her. Da bleibt keine Zeit für Strandbesuche. Und kalt und nass ist es diese Woche zudem. Dort.

Also kein Grund für Schuldgefühle.

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on Februar 27, 2006 at 8:35 pm  Comments (1)  

Was hat das denn mit Kaffee zu tun?

Ob ich einen Spezialisten für Einwanderungsrecht kenne? Den man für ’ne halbe Stunde zum Kaffee einladen kann? Man hat da nämlich ein paar knifflige Fragen.In der ersten halben Stunde, gleich mit oder ohne Kaffee, wird der Rechtsanwalt mit den Fragen konfrontiert, aus denen sich alles weitere ableitet: Strategie, Mandat, Haftung, Ideen – und in diesem Fall auch die Zukunft der Familie oder der Investition in den USA.Das alles ist dem Frager nur eine Tasse Kaffee wert?Die erste halbe Stunde gratis oder verbilligt: Das ist genau falsch herum. Sie muss den doppelten Satz kosten. In ihr entscheidet sich mehr als in allen folgenden halben Stunden, möglicherweise ein Schicksal.Also, ich empfehle gern einen guten Kollegen, der sich in dem Minenfeld des Visums- und Aufenthaltrechts auskennt. Doch den Preis bestimmt er.

Published in: on Februar 27, 2006 at 8:00 pm  Schreibe einen Kommentar  

Was hat das denn mit Kaffee zu tun?

Ob ich einen Spezialisten für Einwanderungsrecht kenne? Den man für ’ne halbe Stunde zum Kaffee einladen kann? Man hat da nämlich ein paar knifflige Fragen.

In der ersten halben Stunde, gleich mit oder ohne Kaffee, wird der Rechtsanwalt mit den Fragen konfrontiert, aus denen sich alles weitere ableitet: Strategie, Mandat, Haftung, Ideen – und in diesem Fall auch die Zukunft der Familie oder der Investition in den USA.

Das alles ist dem Frager nur eine Tasse Kaffee wert?

Die erste halbe Stunde gratis oder verbilligt: Das ist genau falsch herum. Sie muss den doppelten Satz kosten. In ihr entscheidet sich mehr als in allen folgenden halben Stunden, möglicherweise ein Schicksal.

Also, ich empfehle gern einen guten Kollegen, der sich in dem Minenfeld des Visums- und Aufenthaltrechts auskennt. Doch den Preis bestimmt er.

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on Februar 27, 2006 at 7:00 pm  Schreibe einen Kommentar  

Gebührenordnung

Wie sieht die Gebührenordnung für Rechtsanwälte in den USA aus, werde ich gelegentlich gefragt.So etwas gibt es nicht, lautet die Antwort, denn sie würde einen Verstoß gegen das Kartellrecht darstellen.Dazu könnte man viel ausführen und erklären. Doch reicht es vielleicht zu erwähnen, dass das Kartellrecht zu den bundesweit geregelten Themen zählt – deshalb kann man die Anwort mit landesweiter Verbindlichkeit geben. Das ist sonst selten der Fall, weil die meisten Rechtsfragen des Unternehmensalltags vom einzelstaatlichen Recht abhängig sind, also dem der 50 Staaten, des District of Columbia am Sitz der Hauptstadt Washington, von Puerto Rico, der Junferninseln usw.

Published in: on Februar 25, 2006 at 10:45 pm  Schreibe einen Kommentar  

Recht hat er

Hinter Law, My Life steckt zwar nur ein Student, aber er schreibt wie ein Alter, und Recht hat er auch.Amerikanische Sammelklagen, deren Vergleichsangebote in deutschen Tageszeitungen verkündet werden, bringen ihn heute zur Verzweiflung – denn wie macht so etwas Sinn, außer für die Klägeranwälte?Die bekommen immerhin nach dem Vergleich einen Scheck über fast $170 Mio. Die Verlierer sind die Aktionäre.Ihre Firma, deren Kurs nicht wie erwartet rauf oder runter ging, muss ihnen nach dem Vergleich zwar ein paar Cent zahlen – doch kommen diese Cents nicht von der selben Firma, an der sie beteiligt sind? Also von der rechten Tasche in die linke? Wie soll sich das für den Aktionär rentieren?Netto bleibt für die Aktionäre nach Steuern, den anteiligen Kosten der Klägeranwaltsbelohnung, den anteiligen Kosten der Verteidigung – und den Kosten der teuren Anzeigen, die den Studenten verwundern, – wieviel?Und wieviel hat der Aktionär vorher verloren, als die Kläger den üblichen Pressedruck auf das Unternehmen machten, um den Vergleich zu erzwingen? Als der Aktienwert purzelte? Nicht dass es in diesem Fall so gewesen sein muss, denn Law, My Life nennt die Firma nicht – doch ist dieser erpresserische Druck häufig anzutreffen.Dass es in solchen Sachen immer wieder zum Vergleich kommt und fast nie zum Urteil, spricht schon für die Vermutung einer rechtsmissbräuchlichen Erpressung. Die Klage wird erhoben, die erfolghonorierten Klägeranwälte versenden Pressemitteilungen, LawyersAndSettlements.com und Konsorten machen die Werbung, der Kurs bricht zusammen – zur sauberen Verteidigung und gerichtlichen Prüfung der Ansprüche kommt es kaum noch, weil das Management irgendwie und um jeden Preis die Firma retten muss.Natürlich darf man nicht jeden Unfug eines Managements hinnehmen, doch gibt es zahlreiche andere Mittel zur Kontrolle seines Verhaltens und der Nachprüfung seiner unternehmerischen Entscheidungen. Da muss man nicht gerade Anwälte auf Kosten des Unternehmenswertes, also letztlich der Aktionäre, so unanständig bereichern, sodass sie mehr verdienen als Kriminelle.

Published in: on Februar 25, 2006 at 10:32 pm  Schreibe einen Kommentar  

Gebührenordnung

Wie sieht die Gebührenordnung für Rechtsanwälte in den USA aus, werde ich gelegentlich gefragt.

So etwas gibt es nicht, lautet die Antwort, denn sie würde einen Verstoß gegen das Kartellrecht darstellen.

Dazu könnte man viel ausführen und erklären. Doch reicht es vielleicht zu erwähnen, dass das Kartellrecht zu den bundesweit geregelten Themen zählt – deshalb kann man die Anwort mit landesweiter Verbindlichkeit geben. Das ist sonst selten der Fall, weil die meisten Rechtsfragen des Unternehmensalltags vom einzelstaatlichen Recht abhängig sind, also dem der 50 Staaten, des District of Columbia am Sitz der Hauptstadt Washington, von Puerto Rico, der Junferninseln usw.

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on Februar 25, 2006 at 9:45 pm  Schreibe einen Kommentar  

Recht hat er

Hinter Law, My Life steckt zwar nur ein Student, aber er schreibt wie ein Alter, und Recht hat er auch.

Amerikanische Sammelklagen, deren Vergleichsangebote in deutschen Tageszeitungen verkündet werden, bringen ihn heute zur Verzweiflung – denn wie macht so etwas Sinn, außer für die Klägeranwälte?

Die bekommen immerhin nach dem Vergleich einen Scheck über fast $170 Mio. Die Verlierer sind die Aktionäre.

Ihre Firma, deren Kurs nicht wie erwartet rauf oder runter ging, muss ihnen nach dem Vergleich zwar ein paar Cent zahlen – doch kommen diese Cents nicht von der selben Firma, an der sie beteiligt sind? Also von der rechten Tasche in die linke? Wie soll sich das für den Aktionär rentieren?

Netto bleibt für die Aktionäre nach Steuern, den anteiligen Kosten der Klägeranwaltsbelohnung, den anteiligen Kosten der Verteidigung – und den Kosten der teuren Anzeigen, die den Studenten verwundern, – wieviel?

Und wieviel hat der Aktionär vorher verloren, als die Kläger den üblichen Pressedruck auf das Unternehmen machten, um den Vergleich zu erzwingen? Als der Aktienwert purzelte? Nicht dass es in diesem Fall so gewesen sein muss, denn Law, My Life nennt die Firma nicht – doch ist dieser erpresserische Druck häufig anzutreffen.

Dass es in solchen Sachen immer wieder zum Vergleich kommt und fast nie zum Urteil, spricht schon für die Vermutung einer rechtsmissbräuchlichen Erpressung. Die Klage wird erhoben, die erfolghonorierten Klägeranwälte versenden Pressemitteilungen, LawyersAndSettlements.com und Konsorten machen die Werbung, der Kurs bricht zusammen – zur sauberen Verteidigung und gerichtlichen Prüfung der Ansprüche kommt es kaum noch, weil das Management irgendwie und um jeden Preis die Firma retten muss.

Natürlich darf man nicht jeden Unfug eines Managements hinnehmen, doch gibt es zahlreiche andere Mittel zur Kontrolle seines Verhaltens und der Nachprüfung seiner unternehmerischen Entscheidungen. Da muss man nicht gerade Anwälte auf Kosten des Unternehmenswertes, also letztlich der Aktionäre, so unanständig bereichern, sodass sie mehr verdienen als Kriminelle.

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on Februar 25, 2006 at 9:32 pm  Schreibe einen Kommentar  

Höhere Instanz

F: Mein Land hat das Gesetz so verwandelt, dass ich meine Rente nicht mehr im Ausland erhalte. Wenn ich heimkehren muss, kostet mich mein Inselreich x-tausend Kröten im Jahr, denn es muss ja versorgt werden. Welche Hilfe können Sie mir im internationalen Recht anbieten?A: Äh? Hm. Menschenrechtstribunal? Weltrentengerichtshof? Wenn die geschätzte Leserschaft Ideen hat, her damit. Den Mandanten vermittele ich gern einem Experten. Damit ist wohl allen besser gedient. Hat ohnehin nichts mit den USA zu tun.Sub-Motto weiterhin: Helfen tun wir gerne. Abgeben an Gescheitere muss man auch können.

Published in: on Februar 25, 2006 at 5:19 pm  Schreibe einen Kommentar  

Keinen 9-11 Schadensersatz

Nachdem schon deutsche Versicherer keine Regressforderungen wegen der Anschläge vom 11. September 2001 auf Washington, New York und Pennsylvanien durchsetzen konnten, verlor nun die Luftfahrtgesellschaft United Airlines vor dem Berufungsgericht seinen Ersatzanspruch gegen ihren Versicherer mit der Begründung, die Einwirkung auf ihr Eigentum entspreche nicht den Versicherungsbedingungen.Irgendwo muss der Schaden immer hängenbleiben, so ungerecht das auch scheint.

Published in: on Februar 25, 2006 at 5:10 pm  Schreibe einen Kommentar  

Höhere Instanz

F: Mein Land hat das Gesetz so verwandelt, dass ich meine Rente nicht mehr im Ausland erhalte. Wenn ich heimkehren muss, kostet mich mein Inselreich x-tausend Kröten im Jahr, denn es muss ja versorgt werden. Welche Hilfe können Sie mir im internationalen Recht anbieten?

A: Äh? Hm. Menschenrechtstribunal? Weltrentengerichtshof? Wenn die geschätzte Leserschaft Ideen hat, her damit. Den Mandanten vermittele ich gern einem Experten. Damit ist wohl allen besser gedient. Hat ohnehin nichts mit den USA zu tun.

Sub-Motto weiterhin: Helfen tun wir gerne. Abgeben an Gescheitere muss man auch können.

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on Februar 25, 2006 at 4:19 pm  Schreibe einen Kommentar  

Keinen 9-11 Schadensersatz

Nachdem schon deutsche Versicherer keine Regressforderungen wegen der Anschläge vom 11. September 2001 auf Washington, New York und Pennsylvanien durchsetzen konnten, verlor nun die Luftfahrtgesellschaft United Airlines vor dem Berufungsgericht seinen Ersatzanspruch gegen ihren Versicherer mit der Begründung, die Einwirkung auf ihr Eigentum entspreche nicht den Versicherungsbedingungen.

Irgendwo muss der Schaden immer hängenbleiben, so ungerecht das auch scheint.

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on Februar 25, 2006 at 4:10 pm  Schreibe einen Kommentar  

Partei gründen

Meine Frau will seit ein paar Jahren eine Partei gründen. Dass aus ihrem Wunsch ein Mandat erwachsen kann, hätte ich nicht erwartet. Aber es scheint öfter zu geschehen als man denkt.Irgendwo anders auf der Welt soll auch eine Partei gegründet werden, und die Gründer haben schon konkrete Pläne und eine richtige Organisation. Warum sie dann meinen Beistand wollen?Naja, der Segen aus Washington für eine demokratische Einrichtung tut gut. Irgendwie merkwürdig. Als ob Washington ein Qualitätssiegel darstellt.Parteien, ihre Niederlassungen beraten, Staaten in Washington beistehen, für ein Parlament, Ministerium oder auch nur eine Fraktion die Lage in Washington sondieren oder Verhandlungen für ein bilaterales Abkommen vorbereiten – das ist schon fast Routine. Aber einen Segen beschaffen?Von dort, wo die Demokratie nach der Ansicht meiner Frau auf den Kopf gestellt wird? Wo wir Juristen Partikularinteressen zum Höchstgebot über die Demokratie, über das Gemeinwohl siegen lassen?

Published in: on Februar 15, 2006 at 5:44 pm  Schreibe einen Kommentar  

Partei gründen

Meine Frau will seit ein paar Jahren eine Partei gründen. Dass aus ihrem Wunsch ein Mandat erwachsen kann, hätte ich nicht erwartet. Aber es scheint öfter zu geschehen als man denkt.

Irgendwo anders auf der Welt soll auch eine Partei gegründet werden, und die Gründer haben schon konkrete Pläne und eine richtige Organisation. Warum sie dann meinen Beistand wollen?

Naja, der Segen aus Washington für eine demokratische Einrichtung tut gut. Irgendwie merkwürdig. Als ob Washington ein Qualitätssiegel darstellt.

Parteien, ihre Niederlassungen beraten, Staaten in Washington beistehen, für ein Parlament, Ministerium oder auch nur eine Fraktion die Lage in Washington sondieren oder Verhandlungen für ein bilaterales Abkommen vorbereiten – das ist schon fast Routine. Aber einen Segen beschaffen?

Von dort, wo die Demokratie nach der Ansicht meiner Frau auf den Kopf gestellt wird? Wo wir Juristen Partikularinteressen zum Höchstgebot über die Demokratie, über das Gemeinwohl siegen lassen?

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on Februar 15, 2006 at 4:44 pm  Schreibe einen Kommentar  

Ausverkauf

Das Wall Street Journal beschreibt heute den Ausverkauf des deutschen Grundbesitzes an amerikanische Investoren. Bei Nettorenditen von 7% bietet Deutschland weit mehr als die USA oder Großbritannien mit 4%. Nur Deutsche, die sich als Investoren die Finger verbrannt hätten, trauen sich nicht an den eigenen Markt, sondern verkaufen.In der Gegenrichtung reduzieren deutsche Erwerber ihr Engagement am amerikanischen Markt. Dann müsste in Deutschland viel Kapital brachliegen. Oder landet es beim Lotto oder an Urlaubszielen?Einiges scheint in den Zweitmarkt für amerikanische Lebensversicherungen zu gehen – ein rechtlich anspruchsvolleres Geschäft als Real Estate, doch sicherlich nichts für jedermann.Mittlerweile werden versicherbare Personen sogar von Investoren angeheuert, die dann die Policen nach einiger Zeit übernehmen können: Premium Financing, ein besonderes Zweitmarkt-Geschäft, bei dem die Investoren die Prämien dem Versicherten vorschießen. Damit soll das Volumen des Zweitmarkts steigen.Der Versicherte wird zur Roulette-Kugel. Da macht nicht jeder Zweitmarktinvestor mit – und der Gesetzgeber wird auch Stellung beziehen müssen.

Published in: on Februar 15, 2006 at 2:55 pm  Schreibe einen Kommentar  

Ausverkauf

Das Wall Street Journal beschreibt heute den Ausverkauf des deutschen Grundbesitzes an amerikanische Investoren. Bei Nettorenditen von 7% bietet Deutschland weit mehr als die USA oder Großbritannien mit 4%. Nur Deutsche, die sich als Investoren die Finger verbrannt hätten, trauen sich nicht an den eigenen Markt, sondern verkaufen.

In der Gegenrichtung reduzieren deutsche Erwerber ihr Engagement am amerikanischen Markt. Dann müsste in Deutschland viel Kapital brachliegen. Oder landet es beim Lotto oder an Urlaubszielen?

Einiges scheint in den Zweitmarkt für amerikanische Lebensversicherungen zu gehen – ein rechtlich anspruchsvolleres Geschäft als Real Estate, doch sicherlich nichts für jedermann.

Mittlerweile werden versicherbare Personen sogar von Investoren angeheuert, die dann die Policen nach einiger Zeit übernehmen können: Premium Financing, ein besonderes Zweitmarkt-Geschäft, bei dem die Investoren die Prämien dem Versicherten vorschießen. Damit soll das Volumen des Zweitmarkts steigen.

Der Versicherte wird zur Roulette-Kugel. Da macht nicht jeder Zweitmarktinvestor mit – und der Gesetzgeber wird auch Stellung beziehen müssen.

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on Februar 15, 2006 at 1:55 pm  Schreibe einen Kommentar  

Kurze Frage zum amerikanischen Erbrecht

Nur mal kurz: Ist die Enterbung in den USA zulässig?So eine Frage ist typisch. Typisch deutsch. Typisch kontinentaleuropäisch.Mal nachdenken. Wieviele Rechtssysteme gibt es in den USA? 50 Staaten. Ein District of Columbia mit der Hauptstadt Washington. Puerto Rico. Guam. Jungferninseln. Den Bund. Welche vergessen, die für Ihre Frage bedeutsam wären? Guantanamo? Kanalzone? Marianen?Also, ganz pauschal eine kurze, gefährliche Antwort.Gehen Sie davon aus, dass die meisten Staaten mit Common-Law-Recht die Enterbung gestatten. Gehen Sie weiter davon aus, dass die Rechtsordnungen von Puerto Rico und Louisiana damit Probleme haben. Denken Sie bei den beiden an das spanische und das französische Recht, aber nicht direkt anwendbar, sondern in sui-generis-Fassung.Alles andere – insbesondere Rechtsrat – passt nicht in eine kurze Antwort. Mit anderen Worten, Sie können mit der Antwort nichts anfangen. So ist das hier. Auch im Vertragsrecht und allen anderen Bereichen, wo in Europa schon der geschulte Blick ins Gesetz eine Antwort ermöglicht.

Published in: on Februar 14, 2006 at 1:16 pm  Schreibe einen Kommentar  

Kurze Frage zum amerikanischen Erbrecht

Nur mal kurz: Ist die Enterbung in den USA zulässig?

So eine Frage ist typisch. Typisch deutsch. Typisch kontinentaleuropäisch.

Mal nachdenken. Wieviele Rechtssysteme gibt es in den USA? 50 Staaten. Ein District of Columbia mit der Hauptstadt Washington. Puerto Rico. Guam. Jungferninseln. Den Bund. Welche vergessen, die für Ihre Frage bedeutsam wären? Guantanamo? Kanalzone? Marianen?

Also, ganz pauschal eine kurze, gefährliche Antwort.

Gehen Sie davon aus, dass die meisten Staaten mit Common-Law-Recht die Enterbung gestatten. Gehen Sie weiter davon aus, dass die Rechtsordnungen von Puerto Rico und Louisiana damit Probleme haben. Denken Sie bei den beiden an das spanische und das französische Recht, aber nicht direkt anwendbar, sondern in sui-generis-Fassung.

Alles andere – insbesondere Rechtsrat – passt nicht in eine kurze Antwort. Mit anderen Worten, Sie können mit der Antwort nichts anfangen. So ist das hier. Auch im Vertragsrecht und allen anderen Bereichen, wo in Europa schon der geschulte Blick ins Gesetz eine Antwort ermöglicht.

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on Februar 14, 2006 at 12:16 pm  Schreibe einen Kommentar  

Kritik und Lob

Wer eine interessante Analyse lesen will, sollte beim Law, My Life-Blog vorbeischauen. Thema: Gerd und Geld.Hier in Washington ist es an der Zeit, einmal ein Lob auszusprechen und mit der Kritik zurückzuhalten. Der Schneesturm war nämlich kein schlechter. Dennoch haben die regionalen Verwaltungen eine mustergültige Schneeräumaktion hinter sich gebracht. Das will etwas heißen, denn in den letzten Jahrzehnten hat Schnee hier nur Panik ausgelöst.Die Stadt fror ein. Niemand konnte es in Ministerium, Gericht, Kongress oder Kanzlei schaffen. Heute waren alle zufrieden – auch die Schulkinder, von denen die meisten vorsichtshalber doch einen Schneetag frei bekamen.

Published in: on Februar 13, 2006 at 8:20 pm  Schreibe einen Kommentar  

Kritik und Lob

Wer eine interessante Analyse lesen will, sollte beim Law, My Life-Blog vorbeischauen. Thema: Gerd und Geld.

Hier in Washington ist es an der Zeit, einmal ein Lob auszusprechen und mit der Kritik zurückzuhalten. Der Schneesturm war nämlich kein schlechter. Dennoch haben die regionalen Verwaltungen eine mustergültige Schneeräumaktion hinter sich gebracht. Das will etwas heißen, denn in den letzten Jahrzehnten hat Schnee hier nur Panik ausgelöst.

Die Stadt fror ein. Niemand konnte es in Ministerium, Gericht, Kongress oder Kanzlei schaffen. Heute waren alle zufrieden – auch die Schulkinder, von denen die meisten vorsichtshalber doch einen Schneetag frei bekamen.

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on Februar 13, 2006 at 7:20 pm  Schreibe einen Kommentar