Medizinmänner

Was sich da zusammenbraut! Der Brut der auf Erfolgshonorarbasis werbenden und tätigen Anwälte wird ein gefundenes Fressen vorgeworfen.

Morgen tritt landesweit eine Regelung in Kraft, die Alte der Pflicht unterwirft, getrennt von der bisherigen Bundeskrankenversicherung eine Medikamentenversicherung mit privaten Unternehmen abzuschließen. Totales Chaos. Niemand versteht, was sinnvoll ist.

Die Versicherer bieten Monatsgebühren von $6 bis zu mehr als $60 sowie völlig unterschiedliche Deckungszusagen an. Der eine bietet Medikament X, der nächste Z und der dritte nichts dergleichen.

Die Alten müssen sich für ein Jahr im Voraus entscheiden. Die Versicherer dürfen mit einer Sechzigtagesfrist ihr Angebot ändern.

Wer sich das nur ausgedacht hat! Wenn schon so viel faktische Unsicherheit und Verwirrung besteht, wird es um die rechtlichen Fragen nicht besser bestellt sein.

Angeblich sollen damit die Versicherer mehr verdienen, und die Alten weniger zahlen. Mal sehen. Jedenfalls fallen beim Staat, der die Krankenversorgung für die armen Alten zur Verfügung stellt, weniger Verwaltungs- und Nebenkosten an als bei privaten Anbietern.

Ob die neue Rechnung aufgeht oder letzlich nur die findigen Sammelklageanwälte profitieren werden?

 

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Published in:
on November 14, 2005 at 6:51 pm  Schreibe einen Kommentar  

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