DDoS Angreifer angeklagt

DoS-Attacken sind kein Kunststück. Etwas mehr Mühe muss man sich für einen auf viele Rechner verteilten Angriff geben.

Für eine DDoS-Attacke braucht man robotergehorsame Rechner, die man sich am besten mit Viren- und Trojanertechniken zu treuen Knechten macht. Da die Dummheit der meisten Rechnerbenutzer grenzenlos ist, kann sich ein Schlawiner leicht so ein System einrichten. Etwas Zeit muss man investieren, und kriminelle Energie – nein, nicht Mut oder Phantasie – muss man besitzen, und schon besitzt man ungeahnte Macht.

Was man damit anfängt, ist meist nichts Gutes. Deshalb wurde Jeason James Ancheta nun angeklagt, und zwar gleich wegen Verschwörung, versuchter Übermittlung von Kode, Informationen, Programmen oder Befehlen an geschützte Rechner, und an staatliche Rechner, Zugriffs auf geschützte Rechner zwecks Betruges, Geldwäsche und strafrechtlicher Einziehung.

Die Grand Jury stellte in ihrer Anklageschrift fest, dass der Beschuldigte auch SPAM versenden wollte. Die Anklage verschafft einen guten Einblick in die Tätigkeit der Profis, die über die Rechner Dritter SPAM versenden.

Ancheta wird unter anderem vorgeworfen, seine Roboter in Losen von je 10.000 vermietet zu haben.

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Published in:
on November 4, 2005 at 11:20 pm  Schreibe einen Kommentar  

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